Viele Menschen verstehen unter dem Begriff barfen, seinen Hund komplett roh zu ernähren, also nicht nur rohes Fleisch, Knochen, Innereien etc, sondern auch rohes Obst und Gemüse.

Manche füttern komplett ohne Getreide, manche mit Getreide. Das ist reine Überzeugungssache.

Ob man Milchprodukte zufüttert oder nicht, bleibt auch der eigenen Überzeugung überlassen.

Ich persönlich handhabe es nicht so streng und füttere auch rohes und gekochtes Gemüse, sowie gekochte Kohlehydrate, deshalb vermeide ich es den Begriff barfen zu verwenden. Meine Hunde werden jetzt seit über 10 Jahren mit selbst zubereitetem Futter gefüttert. Eine schrittweise Umstellung meiner Hunde war nicht nötig Eine sofortige Umstellung verlief problemlos. Eine regelmäßige Laborkontrolle zeigt auch bei den älteren Hunden absolute Normwerte

Wieviel Futter braucht mein Hund?

Man kann von der Faustregel ausgehen, dass eine Tagesportion ungefähr 2% des Körpergewichts des Hundes ausmachen sollte ( gilt für den erwachsenen Hund). Dies ist nur ein Ausgangswert, den man dem eigenen Hund anpassen muss. Hier spielen Stoffwechsel, Aktivität und Alter eine große Rolle. In der Regel geht man so vor, dass man mit 2% des Körpergewichts beginnt und dann schaut, ob er zunimmt, sein Gewicht hält oder an Gewicht verliert. Je nachdem erfolgt eine Mengenanpassung nach oben oder nach unten.

Ungefähr 20% der Tagesration sollten pflanzliche Anteile sein, der Rest  muss aus Fleisch, Knochen und Innereien bestehen. Jede dieser "Fleisch"-Arten enthält andere wichtige Nährstoffe, Mineralien und Vitamine.

Als ausgebildete Ernährungsberaterin für Hunde ist es mir möglich eine genaue (computerunterstützte) Rationsüberprüfung zu erstellen. Diese kann entweder entsprechend angepasst werden oder es kann ein komplett neuer Plan erstellt werden. Auch bei Übergewicht oder Allergie kann ich sie gerne unterstützen. Infos und Preise hierzu finden Sie auf der Seite Ernährungsberatung.

Ich beziehe mein Rohfleisch u.a. von Procani.